Warum die SHS wissenschaftlich geprüft und weiterentwickelt werden muss
Die Systemische Hyposensibilisierung (SHS) ist ein innovativer Therapieansatz – und wie jede medizinische Methode muss auch sie wissenschaftlich überprüft werden. Unser Ziel ist es, die SHS in mehreren unabhängigen Studien umfassend zu untersuchen, ihre Wirksamkeit zu belegen und sie in die medizinische Versorgung zu integrieren.
Der Arbeitskreis SHS versteht sich daher nicht nur als therapeutisches, sondern vor allem als forschendes Netzwerk.
Unsere Pilotstudie – der erste Beweis für einen neuen Zusammenhang
Die Basis unserer Arbeit ist eine klinische Pilotstudie, die erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen Sensory Processing Sensitivity (SPS) – also der sensorischen Verarbeitungsempfindlichkeit – und atopischen Erkrankungen nachweisen konnte:
- Neurodermitis (atopische Dermatitis)
- Asthma bronchiale
- Allergische Rhinokonjunktivitis
Die Studie wurde durch erfahrene Kliniker initiiert und in Zusammenarbeit mit renommierten Wissenschaftler:innen aus Psychosomatik und Neurobiologie wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.
Warum weitere Studien notwendig sind
Pilotstudien liefern wertvolle Hinweise – doch ihre Stichprobengröße ist begrenzt. Um die SHS auf eine solide wissenschaftliche Basis zu stellen, planen wir aktuell drei groß angelegte Kohortenstudien mit jeweils mehreren hundert Proband:innen.
Diese Studien sollen:
- die Ergebnisse der Pilotstudie replizieren und validieren
- geschlechtsspezifische Unterschiede und Alterseinflüsse untersuchen
- die drei Dimensionen der SPS im Zusammenhang mit Erkrankungen analysieren
- die Effekte der SHS auf die Lebensqualität und Symptomlast messen
Wie wir das schaffen wollen
Für diese Forschungsvorhaben benötigen wir finanzielle Unterstützung im sechsstelligen Bereich. Deshalb setzen wir auf:
- Crowdfunding-Kampagnen
- Spenden & Fördermitgliedschaften
- Kooperationen mit Universitäten, Kliniken und Forschungsinstituten
- Engagement von Therapeut:innen, Ärzt:innen und Fachkräften
Wissenschaft braucht Menschen
Neben finanziellen Mitteln braucht Forschung vor allem eines: Teilnehmer:innen. Menschen, die bereit sind, an Studien teilzunehmen, ihre Erfahrungen zu teilen – und damit die Grundlage für eine neue Ära der Prävention und Behandlung zu schaffen.
Wenn Sie Interesse haben, an einer Studie teilzunehmen oder als Praxis mitzuarbeiten:
Melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Publikationen & Fachinformationen
In Kürze finden Sie hier:
- Downloadbereich für wissenschaftliche Beiträge
- Literaturverzeichnis zu SPS & SHS
- Studienprotokolle und Einreichungen
- Links zu Partnerinstitutionen
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